Verband der Osteopathen Deutschlands

Verband der Osteopathen Deutschlands (VOD), Osteopathin (AOL)

Shiatsu-Praktikerin

Gesellschaft für Shiatsu in Deutschland (GSD), anerkannte Shiatsu-Praktikerin

Gesellschaft für Shiatsu in Deutschland

Gesellschaft für Shiatsu in Deutschland (GSD)



Was ist Osteopathie?

Die Osteopathie ist ein medizinischer Denk- und Therapieansatz zur Behandlung funktioneller Erkrankungen und Bewegungseinschränkungen. Gearbeitet wird mit den Händen („with thinking fingers“). Sie geht davon aus, dass die Natur heilt - der Therapeut gibt Impulse. Voraussetzung sind genaue Kenntnisse der Anatomie und Physiologie des menschlichen Organismus. 

Osteopathen gehen davon aus, dass der Leib gesunden kann, wenn Blockaden gelöst werden, die den freien Fluss der Lebensenergie behindern. - Hier stehen nicht psychische Blockaden im Vordergrund, sondern Blockaden und Fixierungen auf Gelenk- und Gewebeebene.

Eine gute Funktion eines Organs oder einer anderen Körperstruktur setzt voraus, dass die Versorgung mit Sauerstoff, Nährstoffen, Enzymen, Hormonen und Lymphflüssigkeit gegeben ist. Ebenso müssen Schlackenstoffe, harnpflichtige Substanzen und Kohlendioxid wieder abtransportiert werden. Die steuernden Impulse der Nervenbahnen müssen gut ankommen können. All dies wird beeinträchtigt durch Bewegungseinschränkungen, Blockaden und Stauungen.

Funktionsstörungen können sich im Körper über Jahre aufbauen und sich dann  aus vielleicht geringem Anlass bemerkbar machen.

Osteopathisch gilt: eine freie Zirkulation ist Grundlage für alle physiologischen Prozesse, auch und gerade für die der Heilung („Gesetz der Arterie“).

Die Osteopathie behandelt in dem Sinne keine Krankheiten. Sie geht dem auf den Grund, was den Organismus hindert zu gesunden: Welche Bewegungseinschränkungen haben die optimale Versorgung eines bestimmten Bereiches verhindert und damit die Möglichkeit des Organismus, sich selbst zu heilen?

Bewegungseinschränkungen können entstehen durch Infektionen, Unfälle, (Operations-) Narben, einseitige Belastungen, Ernährungsfehler, Überbelastung, chronischen Stress usw.